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David Rappenglück, Mitglied des Landesschülerrates, berichtet den Schülersprechern von der Arbeit des Landesschülerrates. Er betont in diesem Zusammenhang, dass der Landesschülerrat sehr erfolgreich arbeite und immer wieder Anliegen der Schüler im Kultusministerium vortrage. Zugleich beklagt er aber, dass der Landesschülerrat (etwa im Vergleich zur Landeselternvereinigung) zu wenig vom Kultusministerium wahrge-nommen werde und auch unter den Schülern zu wenig bekannt sei. Die Schüler-sprecher bekunden ihre Absicht, den Landesschülerrat und seine Arbeit in den Schulen bekannter zu machen, etwa durch entsprechende Artikel in den Schülerzeitungen.

David Rappenglück stellt desweiteren das Projekt „Mobben stoppen“ vor, einen vom Landesschülerrat initiierten Wettbewerb, der mit Unterstützung des Kultusministeriums Projekte und Aktionen prämieren will, die sich gegen Mobbing wenden.

Unterlagen zum Wettbewerb finden sich unter: http://www.mobben-stoppen.de
Weitere Informationen zum Landesschülerrat finden sich unter: http://www.lsr-bayern.de      

Die Frage „Werden wir vom Kultusministerium und den Elternverbänden mit unseren Anliegen ernst genommen?“ führt zu einer intensiveren Diskussion über Schüler-streiks und Demonstrationen. Die Mehrheit der anwesenden Schülersprecher konstatiert, dass in der Vergangenheit die meisten jener Schüler, die an Streiks teilnahmen, nichts oder wenig über die Inhalte der Veranstaltung oder auch über den Veranstalter wussten. Die Schülersprecher halten aufgrund dieser Beobachtungen weder Streiks noch Demonstrationen für geeignete Mittel, um ihre Anliegen effektiv zur Sprache zu bringen. Sie hoffen aber auch, dass ihre auf der Bezirksaussprachetagung vorgetragenen Anliegen ernst genommen werden und zu tatsächlichen Ergebnissen führen.